Vita

 

Jahrgang 1961 schloss ich 1986 mein Studium der Pädagogik (Diplom) mit dem Nebenfach Psychologie in Dortmund (Vordiplom in Bielefeld), Schwerpunkt Sondererziehung und Rehabilitation ab. Der Titel meiner Diplomarbeit lautete "Integration behinderter und nichtbehinderter Kinder im Vorschulalter".

Berufstätigkeit: In der "Therapeutischen Wohngemeinschaft" der Anstalt Stetten (heute Diakonie Stetten) im Remstal arbeitete ich mit verhaltensauffälligen (aggressiven) geistig behinderten jungen Erwachsenen im verhaltenstherapeutischen Milieu zur Psychiatrieprophylaxe.

1991 begann meine Laufbahn im Rauhen Haus, zunächst als stellvertretende Leitung in der Sozialpsychiatrie. Meine Leitungsaufgabe bestand darin, ein Wohnhaus für psychisch kranke und minderbegabte Menschen mit 40 Plätzen (Wohngruppen und Appartements) zu konzipieren und aufzubauen. Hier nahmen wir im Rahmen des "Ricklinger Rückführungsprojektes" Langzeitpatienten aus dem Psychiatrischen Landeskrankenhaus Rickling in Schleswig Holstein auf.

Seit 1995 arbeite ich als Einrichtungsleitung der "Individuellen Tagesförderung" in der Abteilung Behindertenhilfe des Rauhen Hauses. Im Laufe der Jahre habe ich Arbeitsformen für den erfolgreichen Umgang mit Menschen mit massiven herausfordernden Verhaltensweisen (wie Auto- und Fremdaggressionen, Zerstörungspotenzialen, dissozialen Verhaltensweisen, Doppeldiagnose psychische Erkrankung und geistige Behinderung) entwickelt.

An dieser Tätigkeit reizen mich immer wieder die Herausforderungen an fachliche und soziale Kompetenzen und die Chance, in Organisationen und mit arbeitenden Menschen hilfreiche Veränderungsprozesse zu begleiten. Die Entwicklung von Personen und Organisationen im Kontext der gesellschaftlichen Veränderungen sind eine immerwährende Herausforderung.

Systemische Therapie: Starken Einfluss auf meine Arbeit hat eine 1994 abgeschlossene berufsbegleitende Weiterbildung in "Systemischer Therapie und Beratung" beim Institut für Systemische Studien in Hamburg. In diesem ressourcenorientiertem, konstruktiven Ansatz fand ich die Grundlagen für die Entwicklung des Konzeptes der Individuellen Tagesförderung.

TEACCH*: Im Rahmen des STEP-Austauschprogrammes lernte ich im Sommer 2002 die Methode TEACCH im praktischen Einsatz kennen. Die Fortbildung zum TEACCH-Multiplikator absolvierte ich bei der AUTEA gGmbH in Bielefeld.

Weitere Hinweise zur Systemischen Therapie und zu TEACCH finden Sie unter Methoden.

TEACCH*= Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped CHildren, auf deutsch: Begleitung und pädagogische Förderung für autistische und in ähnlicher Weise kommunikationsgestörte Kinder, Jugendliche, sowie Erwachsene.